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Subratech GmbH
Traunleitenstraße 23
4609 Thalheim bei Wels

Tel.: +43 (0) 72 42 / 27 804-0
Fax.: +43 (0) 72 42 / 27 804-40
Handy: +43 (0) 676 / 78 34 700
E-Mail: karl@poppenreiter.com

Schichtdickenreduktionen auf Kosten der Sicherheit!

Seit langer Zeit werden von unserem Mitbewerber die Vorgaben der Prüfzeugnisersteller negiert, und somit die Behörde, der Betreiber als auch Versicherer hinters Licht geführt.


Die Auslegung von Schutzschichtdicken für den Hydrocarbon Brandschutz in der Petrochemie und Raffinerie für den Schutz von Stahlkonstruktionen, Standzargen etc. erfolgt in der Regel nach international anerkannten Prüfzeugnissen von u.a. Lloyd`s Register und Det Norske Veritas.

Um eine von einer Behörde, Betreiber oder Versicherer geforderte Schutzzielvorgabe von z.B. Brandwiderstandszeit > 90 Minuten gewährleisten zu können, sind je nach zulässiger kritischer Stahltemperatur und U/A Faktor aus dem Tabellenwerk, die erforderlichen Schutzschichtdicken vorgegeben bzw. zu entnehmen.

Die in den Prüfzeugnissen vorgegebenen Schichtdicken in Millimeter, werden bei Lloyd`s Register und DNV als MINIMUM insulation, MINIMUM thickness, MINIMUM dry film thickness dezidiert vorgegeben.
Bei Thermo-Lag 3000 bedeutet dies für > H90 bei I-Profilen für U/A 100 und Tcrit.500°C eine Mindestschichtdicke von 4,1 mm Thermo-Lag 3000.
Dies bedeutet, und wird auch von namhaften Brandschutzsachverständigen und MPA`s bestätigt, dass Mindestschichtdicken bei keinen einzigen Messpunkt unterschritten werden dürfen, um eine vom Kunden geforderte Mindestbrandschutzzeit gemäß Prüfzeugniszertifizierung erfüllen zu können.
Seit langer Zeit werden von unserem Mitbewerber die Vorgaben der Prüfzeugnisersteller negiert, und somit die Behörde, der Betreiber als auch Versicherer hinters Licht geführt.

Die in den Lloyd`s Register als auch DNV bereits als Minimum isolation angeführten Schichtdicken, werden einfach als mittlere Schichtdicke tituliert und nochmals auf Minimum Schichtdicke konvertiert, in dem man die MINIMUM Schichtdicke gemäß Prüfzeugnis um 15% reduziert, also mit 0,85 multipliziert.
In Zeit ausgedrückt wird anstatt > 90 Minuten von den Applikateuren nur mehr >76,5 Minuten Brandwiderstandszeit angeboten.

Daraus resultiert unseres Erachtens nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung, sondern vor allem dass eine Vielzahl von ausgeführten Brandschutzprojekten rein rechtlich keinesfalls die in Behördengenehmigungsverfahren geforderten Brandschutz-widerstandszeiten gemäß Prüfzertifizierung von Lloyd`s Register oder DNV entsprechen.

Das Haftungsrisiko von Applikateuren bei einem worst case Fall ist sicherlich auf Grund der Prüfpflicht zu hinterfragen. Der Betreiber spart, wenn der Applikateur die Kosteneinsparung von 15% überhaupt weiter gibt, sicherlich nichts.
Im Gegenteil, dass Risiko verminderter Schutzzielzeiten, bedingt erhöhtes Schadenrisiko bei Brandereignis, längere Stillstand- und Produktionsausfallszeiten allfällig sogar verminderte Deckung bei Sachschadenregulierung mit der Versicherung.

Subratech steht mit seinen Produkten und Dienstleistungen für den globalen Markt für Vertrauen, Sicherheit und Kontinuität. Für uns waren und sind Vorgaben von Prüfzeugnissen mit „Minimum thickness“ also Mindestschichtdicken bindend. Unser Standpunkt wird nachstehend von DNV schriftlich bestätigt.

Wir empfehlen unseren Applikateuren dies bereits bei der Kalkulation zu berücksichtigen und bestärken Betreiber dies auch unmissverständlich einzufordern.

Startet den Datei-DownloadDNV Minimumschichtdickenbestätigung 10.03.2008

Startet den Datei-DownloadLloyd`s Minimumschichtdickenbestätigung 25.03.2008

Startet den Datei-DownloadNews vom 10.03.2008


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